Genau wie wir Menschen brauchen auch Hunde Schlaf, um neue Energie zu tanken. Ob du einen energiegeladenen Welpen oder einen entspannten Hundesenior hast: Es ist wichtig, dass dein Vierbeiner genug Ruhe bekommt. Aber wie viele Stunden Schlaf braucht dein Hund eigentlich? Wir fragten die Hundeverhaltensberaterin Margaux von Blue Jack Dog Training. Hier erfährst du alles, was du über die Wissenschaft, die Bedeutung und die Vorteile eines ausgeschlafenen Vierbeiners wissen musst!

Guter Schlaf bei Nacht und bei Tag
Hast du schon einmal gesehen, wie dein Hund tagsüber in sein Bett kriecht, und dich gefragt, ob das normal ist? Keine Sorge. „Anders als wir ruhen Hunde tagsüber und nachts“, erzählt uns Margaux. Das liegt daran, dass sie schlafen, wenn ihr Körper ihnen sagt, dass sie schlafen sollen: sie warten nicht, bis nach einem langen Tag Schlafenszeit ist.
Hunde bekommen den Großteil ihres erholsamen Schlafs nachts, genau wie du. Sie ergänzen ihn einfach mit vielen kurzen Nickerchen am Tag.
Wie viele Stunden Schlaf braucht dein Hund?
Wie viel Schlaf dein Hund braucht, hängt von mehreren Faktoren ab:
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Sein Alter
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Seine Rasse
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Seine Umgebung
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Sein Aktivitätsniveau
Ein Arbeitshund (etwa ein Polizei- oder Wachhund) ist zum Beispiel meist mehr Stunden am Tag aktiv als ein typischer Familienhund. Deshalb unterscheidet sich auch sein Schlafrhythmus.
Der wichtigste Faktor bei der Frage, wie viel Schlaf dein Hund braucht, ist das Alter. Schauen wir uns an, wie viel Schlaf ein Hund in jeder Lebensphase typischerweise braucht.
So viel Schlaf braucht ein Welpe
Stolz auf deinen neuen Welpen? Herzlichen Glückwunsch! „Ein Welpe schläft bis zu 18 oder sogar 20 Stunden am Tag“, sagt Margaux. „Welpen brauchen mehr Schlaf als erwachsene Hunde. Schließlich verbrauchen sie im Wachzustand viel mehr Energie. Training, Spielen, dir hinterherjagen und vor allem: ständig neue Gerüche, Eindrücke und Geräusche entdecken.“ Man kann also sagen: All das Erkunden macht ganz schön müde.
Um all diese neuen Reize richtig zu verarbeiten,, sind viele Nickerchen nötig. Da draußen wartet eine ganz neue Welt, und sie haben noch viel darüber zu lernen. „Deshalb kann es gut sein, dass dein Hund mehr Schlaf braucht, bis er etwa 2 Jahre alt ist.“
So viel Schlaf braucht ein erwachsener Hund
Sobald dein Hund ausgewachsen ist, braucht er nicht mehr ganz so viel Schlaf. Um voller Energie in einen neuen Tag zu starten, sollte er etwa 12 bis 14 Stunden innerhalb von 24 Stunden schlafen. Ist dein Hund ein großer Junge oder ein großes Mädchen? Allgemein gilt: Je größer die Rasse, desto mehr Schlaf braucht der Hund. Warum? Da ihr Körper größer ist, kostet es sie mehr Energie, von A nach B zu kommen.
So viel Schlaf braucht ein älterer Hund
Wird dein Hund langsam grau um die Schnauze? Dann ist es ganz normal, dass er noch in seinem Bett faulenzt, wenn du schon bei deiner dritten Tasse Kaffee bist. Mit zunehmendem Alter kostet ihn Bewegung mehr Energie. Gönn ihm also ruhig ein bisschen mehr Schlaf!
Hat dein Hund im Alter orthopädische Probleme entwickelt? Dann ist es umso wichtiger, ihm ein Hundebett zu bieten, das Gelenke, Muskeln und Wirbelsäule optimal stützt. Schau dir unsere hochwertigen Memory-Foam-Betten an und schenke deinem älteren Hund den bestmöglichen Schlaf.
Machst du dir Sorgen um das Schlafverhalten deines Hundes?
Wenn du befürchtest, dass dein Hund zu viel oder zu wenig schläft, solltest du als Erstes deinen Tierarzt um Rat fragen. Margaux: „Es ist möglich, dass dein Hund wegen zu wenig geistiger oder körperlicher Auslastung schlecht schläft. Mit anderen Worten: Er könnte sich langweilen. Es können aber auch Stress oder gesundheitliche Probleme dahinterstecken.“ So oder so: Dein Tierarzt weiß, was zu tun ist!

Die Vorteile eines ausgeschlafenen Hundes
Jetzt, wo du weißt, wie viel Schlaf dein Hund normalerweise braucht, verraten wir dir, warum sein Schlaf so wichtig ist. Wenn du deinen Hund das nächste Mal im Schlaf Kaninchen jagen siehst, denk an diese 4 großen Vorteile eines ausgeschlafenen Vierbeiners!
1 | Er kann neue Energie für den Tag tanken
Ob ihr eine anspruchsvolle Runde dreht oder Tauziehen spielt, bis einer von euch gewinnt: Dein Hund verbraucht viel Energie – jeden Tag. Um am nächsten Tag wieder herumtoben und spielen zu können, muss er sich ausruhen.
2 | Sein Gehirn verarbeitet die Erlebnisse des Tages
Jeden Tag erkundet dein Hund die Welt. „Sein Gehirn bekommt so viele Impulse durch Trainingseinheiten, neue Gerüche und aufregende Spiele“, sagt Margaux. „Im Schlaf verarbeitet und ordnet er alles, was er erlebt. Das hilft ihm, sein Gedächtnis und seine Lernfähigkeit zu entwickeln.“
3 | Er ist besser gelaunt
Weißt du noch, wie du dich nach einer sehr kurzen Nacht fühlst? Genau: müde und elend. Deinem Hund geht es genauso. Ohne genug Schlaf kann er launisch und lustlos werden. „Außerdem fällt es ihm schwerer, Neues zu lernen und zu verstehen“, ergänzt Margaux. Deshalb ist ein ausgeschlafener Hund in der Regel ein glücklicher Hund.
4 | Sein Immunsystem wird gestärkt
Guter Schlaf stärkt das Immunsystem deines Hundes. Eine Studie von Dr. Nicholas Dodman hat gezeigt, dass Hunde, die mindestens 10 Stunden schlafen, weniger anfällig für Infektionen sind.
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